Wohnhausanbau in Dahenfeld

„Mehr Wohnqualität, Komfort und Platz für unsere vierköpfige Familie!“ Das wa-
ren die Wünsche der Bauherrschaft, die ihr Haus zukünftig zeitgemäßer und
gleichzeitig funktionaler nutzen wollten. Das bestehende Eigenheim musste
hierfür einer umfangreichen Renovierung unterzogen werden. Parallel erfolgte
die Planung eines Anbaus.

Die gesamte Fassade wurde mit Wärmedämmung eingepackt und erhielt ener-
giesparende Isolierglasfenster. Der Zimmermann schlug ein neues Dach auf.
Dabei vergrößerte man die straßenseitige Gaube und bildete deren oberen Ab-
schluss optisch modern mit einer Attika aus. Der bestehende Grundriss wurde
durch verschiedene bauliche Maßnahmen den Lebensgewohnheiten der Bau-
herrschaft angepasst und mittels eines Anbaus flächenmäßig ergänzt. Für die
räumliche Verbindung brach man im Erdgeschoss entlang der gesamten ge-
planten Erweiterung die Außenwand ab und zog einen Unterzug ein. Mutig und
selbstbewusst schiebt sich der zweigeschossige Flachdachkörper hindurch in
den Garten. Der Kubus wird durch große Fensterfronten weitgehend aufgelöst,
sodass nur noch ein Rahmen sichtbar ist. Der Wohnbereich im EG und die Kin-
derzimmer im OG sind über die gesamte Raumbreite bodentief verglast. Die
symmetrische Aufteilung der Fassade wirkt klar und ausgewogen.

Die mit großformatigen Betonwerksteinen verlegte Terrasse befindet sich er-
höht über dem angeböschten Gelände. Ein direkt angegliederter, geräumiger
Tiefhof lässt das Untergeschoss zu einem zweiten Erdgeschoss werden. Hier
befindet sich mit Bezug nach draußen, der ebenfalls bodentief verglaste Hob-
byraum. Vom Tiefhof aus gelangt man über eine Außentreppe zum Hausein-
gang. Eine Wandscheibe trennt den Treppenabgang vom Eingangspodest. Für
die Gestaltung des gesamten Zugangbereiches wurden Sichtbetonelemente
verwendet, in welche man die Briefkastenanlage, Lagermöglichkeiten für Holz
sowie diverse Entsorgungstonnensinnvoll integrierte. Im Zuge der energeti-
schen Sanierung dieses Einfamilienhauses erfolgte der Einbau einer Solaran-
lage. Sie unterstützt die Brauchwassererwärmung und die Heizungsanlage. Die
Module integrierte man teilweise auf dem Satteldach sowie auf dem Flachdach
des Anbaus.

„Neu und Alt“ bilden heute durch die gewonnene Neutralität von Form und Farbe
eine harmonische Einheit.

Beteiligte Firmen:

Estriche/Fußbodenbau

Egon Hägele GmbH


Flaschnerarbeiten

Siegfried Schulz