Kieferorthopädische Praxis Dr. Strobel

www.dr-strobel-kieferorthopädie.de

Eine Praxis für Kieferorthopädie sollte in einen Altbau, der fast keinen rechten
Winkel hat und ursprünglich ein Wohnhaus war, integriert werden. Die Garage
wurde z.B. zum zahntechnischen Labor. Die Küche zum Empfang, das Ess-
zimmer zum Wartezimmer.

Die erforderlichen sanitären und elektrischen Installationen konnte man nur
schwer in den vorhandenen Wänden unterbringen. Es wurde daraufhin mit
Stuckelementen, Sockelkästen und Vorsatzschalen gearbeitet, die in die Ge-
staltung aufgenommen wurden. Die Räume sind nicht sehr groß, aus diesem
Grund wurde bei der Möblierung auf möglichst transparente und helle Möbel
wert gelegt. Auch bei den Behandlungsstühlen wurden leichte Konstruktionen
gewählt.

Die Praxisräume sind auf verschiedenen Ebenen verteilt, aber die Räume sind
offen und mittels Durchblicke im Fachwerk miteinander verbunden. Das Ge-
bäude war früher einmal eine Metzgerei, deshalb gab es halbgeschossig ver-
setzt zum EG einen kleinen Raum mit einer dicken „Kühlraumtür“. Diese wur-
de als Röntgentür umgearbeitet, mit einem Bullauge versehen und in hellblau
gestrichen. Dahinter befindet sich dann der Röntgenraum. Das Treppenhaus
ist eingerahmt mit Fachwerkwänden, bei denen wie oben beschrieben nur
„Durchblicke“ geöffnet sind oder wie im EG sieht man das alte Fachwerk. Im
Wartezimmer wurde mit einer vom Schreiner angefertigten, rundumlaufenden,
weißen Eckbank, die sich an die Winkel anpasst, gearbeitet. Da Erwachsene
und Kinder verschiedenen Alters und Größe auf dieser Eckbank warten, gibt
es Sitzkissen aus Filz in verschiedenen Farben und Sitzhöhen.